Die Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung, die Verknappung des Trinkwassers, die Ausbeutung der Böden und der Rohstoffe sowie das Verschwinden der Wälder sind immer häufiger auftretende Realitäten, die dringend bekämpft werden müssen.

Die betroffenen Bevölkerungen brauchen Unterstützung und Hilfe, um eine ökologische und nachhaltige Verwaltung der Ressourcen zu entwickeln und dadurch deren Erneuerung und Erhaltung zu garantieren. Die Programme sollen den betroffenen Bevölkerungen helfen, die Verantwortung für einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Verbrauch der Ressourcen zu tragen. Dazu braucht es Verantwortliche, die sich um den Fortschritt im Umweltschutz kümmern und den Behörden zeigen, dass es partizipative, lokale Lösungen gibt.

Die Prioritäten von GeTM in Bezug auf Wasser und Umwelt sind:

  • Ein rationeller Zugang zu den – manchmal raren – Ressourcen und ein angemessener Verbrauch dank geeigneten Methoden: Sanierung der Böden, Kampf gegen Erosion und Wüstenbildung, Beschaffung von Trinkwasser.
  • Eine gerechte Verteilung der Ressourcen unter den verschiedenen Randgruppen.
  • Die Entwicklung von Methoden zur Förderung extensiver und umweltgerechter Landwirtschaft und Viehzucht (Agro-ökologie, Wiedereinführung von Weideland, usw.)
  • Die Ausbildung engagierter Personen aus verschiedenen Kreisen im Hinblick auf einen nachhaltigen Umgang und effizienten Schutz der
  • Eine partizipative Verwaltung der Ressourcen.

Ein spezielles Augenmerk gilt dem Zugang zu Wasser, Boden und Saatgut. Diese Zugänge gelten als unveräusserliche Rechte aller Menschen. GeTM unterstützt Projekte im Bereich der partizipativen Verwaltung des Wassers, der natürlichen Ressourcen, der Behandlung des Abwassers und der Abfälle. Nebst der unmittelbar positiven Auswirkungen, haben Verbesserungen in diesen Bereichen einen nachhaltigen Einfluss auf die Volksgesundheit.